Peter Winkler

Wenn wir mit unserer „mobilen Künstlerkolonie“ unterwegs sind, dann ist das bewusste Auszeit auf dem Lande, die klassische Sommerfrische also, gemeinsames Arbeiten, wechselseitiges kritisches Begutachten, leidenschaftliches Besprechen wie in einer Sommerakademie mit acht Professoren und acht Meisterschülern. Es ist in der gleichen Gewichtung aber auch der gemeinsame Frühstückstisch („Wo ist denn schon wieder der bzw. die Butter?!“), gemeinsame Kochkunst und vor allem die abendliche Tafel, Brot und Wein und Open End.

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Was vor zehn Jahren als Experiment begann, wurde rasch zum festen Bestandteil im privaten Jahreskalender. Der Künstlergruppe Andernorts verdanke ich bunte Reiseerlebnisse, kulinarische wie geistige Genüsse, Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung – vor allem aber Freude am kreativen Leben.